Historie

 

Gründungsgeschichte

Gemeindewappen  römische Wasserleitung
     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Gründungsgeschichte von Brey

 

Die Anfänge der Besiedlung des Ortes Brey reichen bis in die Jungsteinzeit (ca. 3000 bis 1800 v. Chr.) zurück. Im Jahre 1898 wurden aus diesem Zeitabschnitt im Lehm der Ziegelei am Tauberbach eine Anzahl sogenannter Silexartefacte gefunden: Spitzen, Schaber, Klingen, Faustkeile aus Feuerstein und Behausteine.

Die älteste Urkunde stammt aus der christlichen Zeit, als im Jahre 821 Waltraud, die Witwe Adrians, dem Kloster Fulda u. a. Besitzungen in Bruone (Brey) und Speyen  (Spay) auf dem westlichen Rheinufer vermachte. Eine Kapelle in Brey wird erstmals im Jahre 1280 erwähnt. Die Brüder Gerhard und Gottfried  von Eppenstein schenkten dem Kloster Mariaroth bei Waldesch ihren Hof und das Patronatsrecht samt Zehnten der Kapelle in Brey. Im Eppsteinschen Lehenverzeichnis wird dieses Besitztum als ein Lehen des Bischofs von Worms angegeben.

Wie die übrigen Gemeinden am linken Rheinufer wurde Brey 1792 von französischen Revolutionstruppen besetzt und Frankreich angegliedert. Seit 1815 war es preußisch. Brey ist heute eine moderne Wohngemeinde, die durch die Ausweisung mehrerer Baugebiete in den letzten 25 Jahren ihre Einwohnerzahl verdoppelt hat. Die Gemeinde hat 1982 den Dorfplatz als Ortsmittelpunkt geschmackvoll neu gestaltet und hat sich ein Dorferneuerungskonzept gegeben, um vor allem die zahlreich vorhandene fachwerkliche Bausubstanz im Ortskern zu erhalten.

1991/92 war ein Höhepunkt in der Entwicklung des Ortes: die Einweihung des Gemeindezentrums, bestehend aus Bürgerhaus und Kindergarten.

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Das Gemeindewappen

 

Das Gemeindewappen hat folgende Beschreibung:

 In gespaltenem Schild vorne in Silber drei rote Balken. Hinten in Rot drei silberne Gewandschließen pfahlweise. 

   

Die Streifen und Balken links im Wappen gehen vermutlich auf die Freiherren von Reiffenberg (Horchheim) zurück.
Die Gewandschließen rechts im Wappen stammen von den Grafen Boos zu Waldeck von der Burg Waldeck bei Dommershausen im Hunsrück. Ursache hierfür könnte in der Tatsache liegen, daß die Grafen Boos zu Waldeck einstmals Zehntherren in Brey waren.

Die Farben Rot und Silber wurden wegen der Zugehörigkeit zum Kurfürsten- tum Trier gewählt.

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Die römische Wasserleitung

 
Bodenfunde und -denkmäler geben Zeugnis, dass die Römer auch in Brey stationiert waren. Am Tauberbach wird der Standort eines römischen Kastells vermutet. Ein bedeutsames Bodendenkmal aus der römischen Zeit ist in der "Talheck" heute noch erhalten. Es handelt sich um die römische Wasserleitung (aquadactus), die aus "Talheck" kommend über "Mäuer" der Siedlung zufloss. Der erhaltene Abschnitt in der "Talheck" ist in einer Tiefe von ca. 4,50 m durch Schiefergestein gebrochen und führt heute noch Wasser.

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